Mehr als ein Trend:
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Yoga-Übungen für einen klaren Geist

Yoga für klaren Atem

Seit Jahren machen wir den Sonnengruß, den aufschauenden Hund oder verbiegen uns zu einer Brücke. Aber woher kommt Yoga eigentlich, kann jeder mitmachen und mit welchen Übungen beginnt man am besten?

„Yoga ist für jeden geeignet“, ist Rita Hofmeister, die in i­hrem STUDIO ICH in Wien-Margareten Yogakurse für Anfänger und Fortgeschrittene anbietet, überzeugt. „Es ist eine meditative Art der Bewegung, die dazu gedacht ist, das Energiesystem zu beleben, Körper und Geist zu verbinden und mit dem ganzen Sein mehr ins Gleichgewicht zu kommen. Zudem gibt es mittlerweile so viele Schulen und Strömungen, dass für jeden etwas dabei ist – egal, ob man eher die kontemplative Ruhe oder die körperliche Herausforderung sucht. Auch Menschen mit Beeinträchtigungen können – auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes – Yoga machen.“ Und ab drei bis vier Jahren können die kleinen Yogis mit eigens dafür ausgebildeten Lehrern mit den Übungen anfangen. Diese wissen genau, welche Bewegungen und Stellungen den Kleinen gut tun und vermitteln Yoga kindgerecht mit Spaß.

Der ruhige Geist

Ob Partner-Yoga für ein harmonisches Miteinander, Clubbing-Yoga – eine Mischung aus Yoga und einer ausgelassenen Clubnacht – oder Yin-Yoga mit einer sehr entschleunigten Ausführung: Mittlerweile gibt es viele verschiedene Arten, Yoga zu machen. „Yoga ist eine jahrtausendealte Bewegungslehre, man kann sogar sagen, eine Lebenseinstellung und keine Trendsportart. Klar gibt es alle möglichen Richtungen, aber vieles, was bei uns im Westen aus Yoga gemacht wird, ist nicht mehr Yoga im eigentlichen Sinn“, so Hofmeister. Der ursprünglichen indischen Yogalehre nach dient es zur inneren Reinigung und Selbstvervollkommnung. Yoga trainiert Geist und Körper im Einklang. „Yoga ist in den vergangenen zehn Jahren sehr schick geworden. ­Bestimmt finden viele Menschen die hübschen Yoga-klamotten, die stylishen Studios, die Aura mancher Yogalehrer oder einfach den spirituellen Vibe anziehend.“

Übungen für Körper und Geist

Yoga dehnt und stärkt nicht nur die Muskeln, sondern hat auch eine stressreduzierende Wirkung: Beim Sonnengruß bringt die Aneinanderreihung der zwölf Stellungen den Kreislauf auf Touren, koordiniert die Atmung zu den Bewegungen und dehnt und kräftigt den Körper auf vielfältige Weise, aber: „Meine Lieblingsstellung ist der Kopfstand. Es tut so unglaublich gut, sich einfach mal umzudrehen. Die Schwerkraft zieht alle Organe und das gesamte Gewebe dann von unten nach oben – es gibt nichts, was etwa meinen Bauch mehr entspannt! Der Kopfstand hilft auch enorm, einmal die Perspektive zu verändern und sich und seine Probleme aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.“

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Rita Hofmeister ist Autorin und Mentorin für ganzheitliche Gesundheits- & Bewusstseinsbildung. Und natürlich Yogalehrerin.

www.studio-ich.at