Unsere kleinen Lieblinge
Unsere kleinen Lieblinge
gesund und glücklich

Stillen bis Massage: Tipps für Babys Wohlbefinden

Was wünschen sich Babys am meisten? Dass sie sich rundum geliebt und wohl­fühlen – dann sind sie einfach glücklich! Wie das geht, verraten wir Ihnen hier.

Wie schön war es doch in der Fruchtblase. In der Wärme schweben, gut geschützt vor der Umwelt und ihren Einflüssen. Komplett geborgen und behütet. Perfekt versorgt und ernährt. Wie sollen wir Mamas und Papas mit diesem Umfeld mithalten, hat das Baby erst einmal das Licht der Welt erblickt? Das ist gar nicht so schwierig, wenn man die Herausforderungen kennt, die auf das Kleine zukommen.

Wohlbefinden geht durch Babys Darm

Babys größte Hürde nach der Ankunft ist in der Regel die Umstellung seiner Ernährung. Gelangt zum ersten Mal Milch in den Darm, muss dieser in Schwung kommen. Vor allem die Verdauung von Laktose und Eiweiß kann schwierig sein, oft sind schmerzhafte Blähungen und Bauchschmerzen die quälende Folge. Und das sowohl bei Still- als auch bei Flaschen-Babys.

Geben Sie prinzipiell dem Stillen, wenn möglich, den Vorzug – denn die Muttermilch ist ein Cocktail wertvoller Inhaltsstoffe, der seinesgleichen sucht. Übrigens ist das Bäuchlein sozusagen die Schaltstelle für Babys Wohlbefinden und Gesundheit, obendrein ist der Darm mit seinem eigenen Nervensystem auch der Sitz von Gefühlen. Wissenschafter sprechen daher vom „Bauchhirn“, das in ständigem Austausch mit dem Gehirn ist.

Liebevolle Entspannung

Wichtig für Babys Wohlbefinden sowie für seine (Gehirn-)Entwicklung ist auch die körperliche Nähe. Es gibt für ­unsere Minis nichts Größeres, als seinen Eltern ganz nah zu sein. Nutzen Sie die Zeit nach dem Baden oder Wickeln für liebevolle Massagen. Das Badezimmer gut aufheizen, etwas Baby-Öl in den eigenen Handflächen anwärmen und Babys Arme und Beine leicht ausstreichen. Den kleinen Bauch
im Uhrzeigersinn vorsichtig massieren. Sie werden sehen, wie Ihr Baby diese Streicheleinheiten genießt und sich entspannt. Auch indem Sie das Baby auf Ihre nackte Haut legen, fördern Sie seine Bindung zu Ihnen und die Entwicklung des Urvertrauens.

Hochwertige Materialien

Zu Babys Glück trägt die Haut wesentlich bei. Sie ist 15 Mal dünner als die von Erwachsenen und damit besonders sensibel. Dementsprechend kuschelig sollten die Materialien in seiner Umgebung sein. Greifen Sie zu Bodys, Stramplern und Bettwäsche aus natürlichen Materialien, damit bestimmt nichts kratzt. Auch bei der Ausstattung wie dem Bett oder dem Kinderwagen lohnt es sich, auf Babys Bequemlichkeit sowie auf seine Sicherheit zu achten. Schließlich ist das Kleine unser größter Schatz – und den hüten wir ganz bestimmt.

Tipps für Babys Wohlbefinden

  • Die Welt ist für die Kleinen erst einmal sehr turbulent. Nach der Stille in Mamas Bauch sind sie Eindrücken von außen jetzt voll ausgesetzt. Schaffen Sie daher ein ruhiges Umfeld ohne Lärm und Hektik.
  • Bloß keine Nervosität: Je souveräner Sie mit dem Baby umgehen, desto besser. Auch wenn wir es anfangs nicht glauben können – als Eltern machen wir für ­gewöhnlich weniger falsch, als wir befürchten.
  • Liebe geht bei Babys ganz besonders durch den Magen. Daher ein gemütliches Umfeld für das Stillen bzw. Fläschchengeben schaffen. Man selbst soll es ­bequem haben, sonst gibt es schnell Verspannungen. Und das Baby soll nicht ­abgelenkt sein, damit es keine Luft mitschluckt – und Bauchschmerzen werden vermieden.
  • Saugen, aber richtig: Das Baby beim Trinken immer gut anlegen, sodass sein Mund die Brustwarze samt Warzenvorhof oder den Sauger der Flasche ganz ­umfasst und weniger Luft mitgeht.
  • Entspannte Mama, entspanntes Baby: Die Ankunft des Babys stellt das Leben der ganzen Familie auf den Kopf. Sorgen Sie daher für kleine Pausen, in denen sich begeisterte Verwandte oder Bekannte um den kleinen Liebling kümmern. Mamas haben eine Auszeit verdient – verwöhnen Sie sich mit einem Relax-Programm mit angenehmen Ölen oder Cremes, die Streicheleinheiten tun gut. Ebenso: eine Runde Schlaf!