Die 6 besten Lerntipps
Die 6 besten Lerntipps
von den Nachhilfe-Experten

Lerntipps von den Profis: So klappt es auch zu Hause

Voll motiviert im zweiten Schulhalbjahr: Auch wenn der Familienalltag coronabedingt weiterhin herausfordernd bleibt – mit den Lerntipps von LernQuadrat büffelt es sich auf jeden Fall leichter.

Klare Strukturen festlegen

Wenn der Präsenzunterricht in der Schule ausfällt, sind Routinen umso wichtiger. Sie geben Kindern Sicherheit und ein Stück Normalität zurück. Deshalb: Morgens raus aus dem Pyjama, fertig machen, gemeinsam frühstücken, und los geht’s! Generell sollten sich die Tagesabläufe unter der Woche ähneln. So sollte es feste Aufsteh- und Schlafenszeiten, fixe Bewegungseinheiten sowie klare Zeiten für Mahlzeiten und Lernpausen geben. Am besten ist es, wenn Familien diesen Plan schriftlich festhalten und ihn gut sichtbar aufhängen. Am Plan kann auch gleich eine Einteilung von diversen Geräten wie Tablet oder Laptop erfolgen. 

Tagesziele besprechen

Einen guten Einstieg ins Lernen bietet das gemeinsame Besprechen des Stundenplans: Was steht heute auf dem Programm? Was wird gebraucht, um die einzelnen Punkte erledigen zu können? Bei welchen Aufgaben ist die Unterstützung der Eltern gefragt und wann werden diese Übungen gemeinsam erledigt?

Genügend Pausen einplanen

Für effektive Lerneinheiten sollten etwa 40 Minuten eingeplant werden. Danach folgt eine kurze Pause, an die zum Beispiel ein Wecker erinnert. Achtung: Bei Volksschülern gelten kürzere Lernzeiten zwischen 15 und 20 Minuten. Nach zwei bis drei Lerneinheiten ist eine größere Pause von mehr als einer Stunde angesagt – am besten mit Bewegung an der frischen Luft! 

Für einen fixen, ruhigen Patz sorgen

Eltern können ihre Kinder unterstützen, indem sie für Ordnung und Ruhe beim Lernen sorgen. Dafür kann es hilfreich sein, gemeinsam einen fixen Lernplatz festzulegen – dieser muss nicht unbedingt ein Tisch sein. Wichtig ist lediglich, dass Materialien bereitliegen und dass Handys, Spielzeuge oder Konsolen möglichst wenig ablenken können. 

Lerngruppen mit Freunden starten

Lerngruppen können dabei helfen, die Motivation zu steigern. Das geht auch online oder per Smartphone. Die Schüler suchen sich selbst aus, mit welchen Mitschülern oder Freunden sie virtuell in Kontakt treten und lernen. So leiden auch die sozialen Kontakte beim Lernen zu Hause nicht allzu sehr. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Der Austausch stärkt den Team-Zusammenhalt. 

Rechtzeitig Unterstützung holen 

Auch wenn sich die Kommunikationswege verändert haben: Die Lehrer der Schule sind weiterhin die erste Anlaufstelle, wenn es Probleme mit dem Lernstoff gibt oder trotz Lerntipps und Co Verständnisschwierigkeiten auftauchen. Falls intensive Unterstützung benötigt wird, stehen neben privaten Nachhilfe-Dienstleistern auch kostenlose Angebote bereit – etwa die Gratis-Lernhilfe und die Lernstationen der Volkshochschulen. Als Faustregel gilt: Lieber früher als zu spät beginnen und kleinere Lücken möglichst zeitnah schließen.