In ORF III
In ORF III
und auf play.wienerstaatsoper.at

Wiener Staatsoper für TV und Streaming

Die Wiener Staatsoper wird auch während der nun abermals verlängerten Schließung ihre Bühne nicht einfach stilllegen, sondern Vorstellungen für Kameras spielen.

Im Dezember fanden im Haus am Ring sechs solcher Abende statt, die ein Millionen-Publikum in aller Welt erreicht haben. Am 22. Jänner verlängert die Staatsoper diese Reihe mit einer Wiederaufnahme von Verdis Nabucco mit Plácido Domingo, der dieser Tage seinen 80. Geburtstag feiert. Damit schließt sich ein bemerkenswerter Kreis, denn Kammersänger Domingo ist 1967 erstmals auf der Bühne der Wiener Staatsoper gestanden. ORF III wird die Aufzeichnung am 24. Jänner um 20.15 Uhr im Rahmen von “Wir spielen für Österreich” ausstrahlen.

Am 7. Februar folgt, live um 20.15 Uhr in ORF III, die Premiere von Calixto Bieitos Carmen. Anita Rachvilishvili in der Titelrolle sowie Erwin Schrott als Escamillo und Charles Castronovo als Don José sind bereits in Wien und erarbeiten unter der musikalischen Leitung von Andrés Orozco-Estrada diese wichtige Produktion. Zuvor bietet Barbara Rett in ihren “Kulissengesprächen” eine inhaltliche Einordnung.

Und am 21. Februar spielt die Staatsoper die Wiederaufnahme einer legendären Inszenierung aus ihrem Repertoire, die seit zehn Jahren nicht mehr zu sehen war: Jean-Pierre Ponnelles Le nozze di Figaro unter der musikalischen Leitung von Philippe Jordan und besetzt mit einem jungen, neuen Mozart-Ensemble. Auch diese Vorstellung wird in ORF III im Rahmen von Erlebnis Bühne zu sehen sein.

Wiener Staatsoper im Streaming

Die drei Werke werden darüber hinaus im täglichen Streaming-Angebot auf play.wienerstaatsoper.at zu sehen sein, eingebettet in einen aus dem Archiv des Hauses zusammengestellten digitalen Spielplan, der jeden Tag eine andere Aufzeichnung anbietet.
Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Falls Sie bereits einen Account besitzen, können Sie sich hier einloggen, um auf den Stream zugreifen zu können: play.wienerstaatsoper.at/login.
Falls nicht, können Sie sich hier registrieren: play.wienerstaatsoper.at/register

Dass die Wiener Staatsoper auch während des Lockdowns neue Produktionen bis zur Premiere proben kann, um sie anschließend ins Repertoire zu übernehmen, ist entscheidend für unsere künftigen Saisonen. Dass wir diese Premieren und darüber hinaus auch wichtige Wiederaufnahmen über Fernsehen und Stream dem Publikum anbieten können, ist in Zeiten monatelanger Lockdowns mindestens genauso wichtig. Wir erreichen so ein enorm großes Publikum und die Reaktionen der opernbegeisterten Zuseherinnen und Zuseher sind enthusiastisch. Dennoch: Ein zukunftsfähiges Modell ist das alles nicht, weder ökonomisch noch künstlerisch. Unser ganzer Fokus liegt trotz des jüngsten Rückschlags weiter auf der Wiederaufnahme des Spielbetriebs vor Publikum. Dafür brauchen wir jedoch die richtigen Rahmenbedingungen, zu denen wir mit Vizekanzler Kogler und Staatssekretärin Andrea Mayer bereits im regelmäßigen Austausch stehen”, so Bogdan Roščić weiter.