„Der Bockerer“
„Der Bockerer“
und Marlene Dietrich

Josefstadt Wiedereröffnung

Im Theater in der Josefstadt zeigte man sich „sehr froh, dass wir wieder spielen dürfen“. Eröffnet wird am ersten möglichen Tag (19. Mai) mit Ulrich Becher und Peter Preses’ „Der Bockerer“ sowie „Engel der Dämmerung. Marlene Dietrich“ in den Kammerspielen.

Johannes Krisch spielt den Bockerer am 19. und 21. Mai sowie am 14. und 15. Juni. – Sona MacDonald ist Marlene Dietrich am 19., 21., 26., 29., 30. Mai sowie von 12. bis 15. Juni.

Weiters am Spielplan in Josefstadt und Kammerspielen

  • Anton Tschechow: Der Kirschgarten, 20. und 28. Mai, 22., 26. und 27. Juni
    Mit Otto Schenk
  • Florian Zeller: Der Sohn, 20., 22.–24. Mai, 9., 10., 19., 20., 25. und 26. Juni
    Nicolas ist 17 Jahre alt und soll bald das Gymnasium abschließen. Doch Zukunftspläne schmiedet er keine, die Schule schwänzt er, von Freunden isoliert er sich.
  • Hampton/Zweig: Geheimnis einer Unbekannten, 22.–24. und 30.  Mai, 4., 7., 8., 11., 19. und 20. Juni
    Oscarpreisträger Christopher Hampton, der zuletzt den Filmklassiker All About Eve erfolgreich für die Kammerspiele der Josefstadt adaptierte, widmet sich in seiner nächsten Theaterarbeit Stefan Zweig und dessen Erzählung Brief einer Unbekannten.
  • Delaporte/de la Patellière: Der Vorname, 25., 27. und 28. Mai
    Ein geselliges Get-together unter Freunden im Pariser Akademikermilieu, das sich vor allem über seinen noblen Geschmack definiert. Genau dieser fühlt sich persönlich angegriffen, als der werdende Vater Vincent verkündet, sein Kind Adolphe nennen zu wollen.
  • José Saramago: Die Stadt der Blinden, 27. und 29. Mai, 5. und 6. Juni
    Wie gut verankert ist unsere Demokratie im Schatten einer Katastrophe? Welchen Verhaltensmustern folgen wir, wenn uns die Angst antreibt? Und vor allem: Wie verhalten wir uns als Gesellschaft, wenn bestehende Normen nicht mehr gelten?
  • Robelin/Braband: Monsieur Pierre geht online, 1., 16.–18. und 24. Juni
    Ein leichtfüßiges Liebeswirrwarr, das Regisseur Werner Sobotka perfekt und mit vielen Zwischentönen versorgt hat.
  • Wolf/Schnitzler: Der Weg ins Freie, 3., 12. und 13. Juni
    Vordergründig betrachtet erzählt Arthur Schnitzler in seinem mit vielen autobiografischen Bezügen versehenen Gesellschafts-Roman Der Weg ins Freie eine von Tragik und Egozentrik überlagerte Künstler-Liebesgeschichte.
  • Bertolt Brecht: Die Dreigroschenoper, 3., 5. und 6. Juni
    Der Londoner “Bettlerkönig” Jonathan Peachum erhält überraschend einen ungeliebten Schwiegersohn: den Gangster Macheath, genannte Mackie Messer, der Peachums Tochter Polly entführt und heimlich geheiratet hat.
  • Peter Turrini: Gemeinsam ist Alzheimer schöner, 8., 11., 23. Juni
    Zwei Menschen, ein Paar, sitzen in einem Altersheim in der Abteilung für Demenzkranke. In Rückblenden lernt man die Vergangenheit dieser beiden kennen: Das Schöne des Anfangs und den langsamen Verlust des Schönen.
  • Beau Willimon: The Parisian Woman, 21. und 22. Juni
    Im Zentrum der Handlung steht Chloe, die Frau eines Anwalts, der die Chance auf einen Richterstuhl am Berufungsgericht wittert. Die notwendige Unterstützung gilt es bei einflussreichen Bekannten auf glamourösen Cocktailpartys zu gewinnen.

Mehr Infos auf der Website der Josefstadt.